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Diabetiker haben ein sehr hohes Arterioskleroserisiko



Diabetes mellitus ist einer der wichtigsten Risikofaktoren für Arteriosklerose und koronare Herzkrankheit (KHK). Das Risiko eines Diabetikers, eine Koronarsklerose – also eine Arteriosklerose der Herzkranzarterien – und nachfolgend einen Herzinfarkt zu erleiden, ist sehr viel höher als das eines Nicht-Diabetikers. Gründe hierfür liegen unter anderem in den Fettstoffwechselstörungen, die häufig bei Diabetes mellitus auftreten.

Herzinfarkt-Risiko geringer bei gut eingestellten Diabetikern

Typ-2-Diabetiker weisen oft schon vor der Diagnose Zuckerkrankheit Risikofaktoren für eine Arteriosklerose auf – wie Übergewicht, Bluthochdruck und erhöhte Blutfettwerte. Mediziner bezeichnen diese Situation auch als Metabolisches Syndrom. Ob es bei Diabetes mellitus zum Herzinfarkt oder zu Herzrythmusstörungen, Sehstörungen oder anderen Folgekrankheiten kommt, hängt davon ab, wie gut der Blutzucker eingestellt ist und ob es gelingt, zusätzliche Risikofaktoren auszuschalten.

Eine günstige Prognose haben Diabetiker, wenn:
  • der Blutzucker optimal eingestellt ist. Das heißt, der HbA1c-Wert, der eine Art „Blutzuckergedächtnis" darstellt, sollte unter 6,5 Prozent (entspricht etwa 48 mmol/mol) liegen.
  • der Blutdruck unter 120/80 mmHg liegt.
    das schlechte LDL-Cholesterin auf unter 100 mg/dl gesenkt wird und die Triglyceride auf unter 150 mg/dl fallen.
  • der Bauchumfang weniger als 90 Zentimeter beträgt.


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